Beispiel Textilien

Textilien: Strapazierfähig, passgenau und schadstoffgeprüft

Ob Bettwäsche, Handtücher oder Bekleidung (siehe "Beispiel Kinder T-Shirts"): Textilien werden in hohem Maße strapaziert und im permanenten Körperkontakt verwendet. Entsprechend hoch sind unsere Anforderungen an Stoffqualität, Verarbeitung, Pflegeverhalten, Passform und Schadstofffreiheit. Mit unserem hohen Qualitätsverständnis haben wir das Vertrauen vieler Verbraucher gewonnen und gehören heute zu den Top Ten der Textilhändler in Deutschland.

Bestnoten für unsere Textilien

"Ein glattes Gut für ALDI", ermittelt die TextilWirtschaft. Eine Umfrage der Fachzeitschrift hat ergeben, dass ALDI seinen Kunden bei Bekleidung das beste Preis-Leistungs-Verhältnis von 32 wichtigen Handelsunternehmen bietet (TextilWirtschaft, Ausgabe 43/2008).

Öko-Tex Standard 100 – ein Muss im Körperkontakt

Unser Qualitätsmanagement setzt bereits bei der Auswahl der Stoffe an. Um die Gesundheit der Verbraucher zu schützen, bieten wir nur Textilien an, die umfassend schadstoffgeprüft sind. Wir haben den Öko-Tex Standard 100 für Textilien, die hautnah getragen werden, zur Regel gemacht. Dieser Standard garantiert, dass die Textilien unter anderem keine krebserregenden oder Allergie auslösenden Farbstoffe enthalten, auf Pestizide und Schwermetalle überprüft wurden und dem pH-Wert unserer Haut entsprechen.



Qualitätsprüfung über das übliche Maß hinaus

Stoffe, die zur Verarbeitung unserer Textilien eingesetzt werden, müssen äußert strapazierfähig, formfest und pflegeleicht sein. Abnutzungserscheinungen dürfen nicht bereits nach kurzem Gebrauch auftreten. Ebenso wenig dürfen die Stoffe beim Waschen einlaufen oder sich verformen.

Bevor die Produktion einer Kollektion für den Verkauf starten kann, werden Passform und Tragekomfort in einem unabhängigen Fachinstitut geprüft. Die Produktionsmuster werden von unseren Textilingenieuren auf Verarbeitung und Qualität vor und nach der Wäsche geprüft. Parallel dazu werden die Textilien in einem externen Fachinstitut auf die Einhaltung unserer Anforderungen überprüft.

Um sicher zu gehen, dass alle Qualitätsanforderungen bei der Fertigung eingehalten wurden, entnehmen wir bei der Anlieferung der Waren erneut Stichproben. Die Textilien werden nochmals umfassend in unserem Haus und in einem externen Fachlabor überprüft. 

Wie werden Funktionsfasern gepflegt?

Funktionsfasern, die in der Herstellung von Sport- und Freizeitkleidung eingesetzt werden, sollten immer mit Feinwaschmittel ohne Weichspüler gewaschen werden. Textilien, die mit einer Schmutz und Wasser abweisenden Ausrüstung wie z. B. Teflon® versehen sind, sollten nach der Wäsche gemäß ihrer Kennzeichnung gebügelt werden, da dadurch die Ausrüstung aufgefrischt wird.

Wegweiser für neue Standards

Durch unsere hohen Qualitätsansprüche, die neben der Produktqualität auch Design und Farbgebung umfassen, sind wir immer wieder Wegweiser für neue Standards in der Textilbranche. Bei Bett- und Tischwäsche haben wir die handelsübliche Crétonne-Ware durch die feinere Renforcé-Webtechnik, die für mehr Stabilität sorgt und sich durch ein feineres Warenbild und einen weicheren Griff auszeichnet, abgelöst. Mit unseren Skihosen ist es uns vor einigen Jahren gelungen, neue Maßstäbe in der Farbgebung von Ski-Mode zu setzen. Insbesondere bei Sporttextilien haben wir die heutigen Qualitätsstandards maßgeblich beeinflusst. Wir waren zum Beispiel Vorreiter bei der Einführung neuester Markenfasern und -garne für ein Höchstmaß an Funktionalität.

Öko-Tex Standard 100


Der Öko-Tex Standard 100 ist ein Prüf- und Zertifizierungssystem für Textilien, das die „Internationale Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textilökologie“ (Öko-Tex) vergibt. Es soll dem Käufer zeigen, dass die mit dem Etikett versehenen Textilprodukte Grenzwerte für bestimmte gesundheitsgefährdende Schadstoffe einhalten. Mehr...


In der internationalen Gemeinschaft „Öko-Tex“ sind 14 Prüfinstitute in Europa und Japan mit Vertretungen in mehr als 30 Ländern zusammengeschlossen. Der international einheitliche Kriterienkatalog zur Schadstoffprüfung wird regelmäßig modifiziert und erweitert.

Die Textilien sind beispielsweise auf pH-Wert, Formaldehyd, Pestizide und Herbizide, extrahierbare Schwermetalle, chlororganische Carrier und Konservierungsmittel wie Pentachlorphenol und Tetrachlorphenol getestet. Außerdem untersucht man die Textilien auf krebserregende MAK-Amine spezieller Azofarbstoffe, deren Einsatz in Europa zum Teil gesetzlich verboten ist, sowie auf Farbstoffe, deren allergisierend wirkendes Potenzial wissenschaftlich belegt ist.

Das Zertifizierungssystem hat vier Produktklassen:

• I - Babyartikel
• II - Artikel mit lang andauerndem oder großflächigem Hautkontakt
• III - Oberbekleidung
• IV - Ausstattungsmaterialien

Der Prüfgrad ist von der Produktklasse abhängig. Je intensiver der Hautkontakt mit der Textilie ist, desto strenger sind die Anforderungen.

Wenn alle Bestandteile einer Textilie den Anforderungen des Prüfkatalogs entsprechen, erhält der Hersteller das Öko-Tex-Zertifikat. Es wird für die Dauer eines Jahres ausgestellt und kann nach wiederholter erfolgreicher Prüfung verlängert werden. Um die Einhaltung der Prüfkriterien sicherzustellen, kontrollieren die Öko-Tex-Institute jedes Jahr mindestens 15 Prozent der Zertifikate von Öko-Tex-Produkten, die auf dem Markt sind.