Gesicherte Qualität von der Produktentwicklung bis zum Verkauf
Doppelt und dreifach hält besser: Nach dieser Devise hat ALDI SÜD ein Qualitätsmanagement entwickelt, das jedes Produkt mehrfach auf den Prüfstand stellt – von der Entwicklung über die Verarbeitung bis zum Verkauf. Dabei haben wir sowohl für Lebensmittel als auch für Non-Food-Produkte eigene Qualitätsstandards definiert, die zum Teil weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen.Eigene Experten zur Qualitätssicherung
In unserer Abteilung Qualitätsmanagement beschäftigen wir Experten wie Lebensmittelchemiker
und -technologen, Ökotrophologen, Textil- und Elektroingenieure. Sie testen unsere Produkte, beraten die Einkäufer, überprüfen die Produktionsbetriebe unserer Lieferanten, definieren Qualitätsstandards, entwickeln Prüfkriterien und wählen für die Kontrolle unserer Produkte die jeweils besten unabhängigen Prüfinstitute aus.

Auswahl der Lieferanten
Unser Qualitätsmanagement beginnt bei der Auswahl der Lieferanten. Wir arbeiten ausschließlich mit Unternehmen zusammen, die über ein eigenes Qualitätsmanagementsystem verfügen und damit hohe Maßstäbe an die Qualität ihrer Produkte legen. Auf diese Weise können wir zum einen sicherstellen, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden. Zum anderen haben wir die Gewissheit, dass der Lieferant unser kompromissloses Qualitätsverständnis teilt. Von unseren Lebensmittellieferanten fordern wir zum Beispiel eine Zertifizierung nach dem International Food Standard (IFS). Erzeuger von Obst und Gemüse müssen nach GlobalGap-Standard zertifiziert sein.
Produktspezifische Qualitätsstandards
Darüber hinaus verlangen wir bei verschiedenen Produkten spezifische Qualitätsstandards, die durch entsprechende Siegel und Gütezeichen nachgewiesen werden müssen. Bei Frischfleisch bevorzugen wir Lieferanten, die – ebenso wie alle ALDI SÜD Gesellschaften – Partner des QS-Prüfsystems sind. Produzenten von Frischgeflügel müssen zusätzlich Partner des 5 D-Herkunftssicherungssystems sein. Eier aus Freilandhaltung beziehen wir nur von Betrieben, die Mitglied im Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V. (KAT) sind und nach dessen Richtlinien arbeiten. Bio-Produkte müssen nach den strengen Anforderungen der EG-Öko-Verordnung produziert sein und tragen bei ALDI SÜD grundsätzlich das staatliche Bio-Siegel. Bei Textilien setzen wir zunehmend auf den Öko-Tex Standard 100. Bei Elektroartikeln fordern wir das GS-Zeichen und Klein- sowie Gartenmöbel müssen nachweislich aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Dies sind nur einige Beispiele für produktbezogene Qualitätsstandards, die für uns jeweils die Basis für eine Lieferantenbeziehung darstellen.
Mehrfache Überprüfungen durch unabhängige Institute
Ob Lebensmittel oder Konsumgüter – alle Lieferanten müssen ihre Produkte vor der Einführung bei unabhängigen Prüfinstituten umfassend untersuchen lassen und mit den entsprechenden Prüfzertifikaten die einwandfreie Qualität nachweisen. Damit nicht genug. Sofort nach Wareneingang – und teilweise auch schon während der Produktentwicklung – nehmen wir Stichproben und testen im Haus die Güte der Produkte. Parallel lassen wir die Waren nochmals in einem unabhängigen Labor umfassend untersuchen. Somit findet stets eine Kontrolle der Kontrolle statt.
Eigene Prüfstandards für Schadstoffbelastungen
Bei verschiedenen Produkten haben wir eigene Prüfstandards definiert, um beispielsweise spezifische Schadstoffbelastungen in Obst, Gemüse oder Gegenständen des täglichen Bedarfs zu analysieren. Entsprechend der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse und der Fortschritte in der Verfeinerung der Analysemethoden optimieren unsere Experten kontinuierlich die Parameter, nach denen unsere Produkte überprüft werden sollen. Insbesondere bei der Überprüfung von Schadstoffbelastungen gehen wir zum Teil weit über die gesetzlichen Prüfparameter hinaus. So haben wir beispielsweise im Jahr 2005 gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung und unabhängigen Fachinstituten erstmals Prüfparameter und Orientierungswerte für so genannte PAK-Emissionen (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) bei Gebrauchsgütern, wie Werkzeuge oder Gartengeräte, definiert. Damit waren wir das erste Unternehmen in Deutschland, das PAK-Emissionen überprüfen lässt. Unsere Lieferanten sind seither verpflichtet, diese Prüfungen durchzuführen und die Grenzwerte einzuhalten.
Derzeit arbeiten wir an einer Qualifizierung der Prüfinstitute. Ziel ist es, für jede Produktgruppe die umfassendste und nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichtete Analysetechnik in Anspruch nehmen zu können.




